Die 5 wichtigsten Forschungsergebnisse der Wirkung von Waldbaden auf Wohlbefinden und Gesundheit

Die Wirkung des Waldes auf das eigene Wohlbefinden:

Der Wald als Anregungsraum und Ruheort

Wirkung auf das eigene Wohlbefinden 1:

Sind Sie schon einmal so ganz bewusst, mit achtsamer Aufmerksamkeit durch den Wald geschlendert? Wenn ja, dann haben Sie eine Idee davon, wie sehr der Wald sich als ein Organismus mit vielfältigen Symbolen und Metaphern zeigt. Er regt an und inspiriert. Dort ein Astloch, wie ein Auge eines Riesen aus vergangenen Zeiten oder eine Wurzel geformt wie eine sich schlängelnde Schlange. Die Bilder sind vielfältig.

Oder nehmen wir den Baum als ein Symbol für die Synthese von Himmel und Erde. Ein Symbol als ein Zeichen für das Leben. Ein immergrüner Baum verkörpert immerwährendes Leben, unsterblichen Geist und die Unsterblichkeit schlechthin. (aus: Der kleine Garten)

Die vielfältigen Metaphern des Waldes können in uns Kraft und Energie gewinnen und damit Reflektionsprozesse für das eigene Leben in Gang bringen. Sie laden ein Innezuhalten und den Fokus auf sich zu richten. Damit kommen wir im wahrsten Sinne mehr zu uns und finden tiefe Entspannung. Probieren Sie es aus!

Der Wald als positives und harmonisierendes Erlebnissystem

Wirkung auf das eigene Wohlbefinden 2:

Ist es bei Ihnen auch so? Kindheitserfahrungen und Erlebnisse aus der Vergangenheit rund um den Wald und die damit verbunden Erinnerungen sind i.d.R. positiv besetzt und wirken somit stärkend. So aktiviert sich bei vielen Menschen beim „im Wald sein“ ein Gefühl der Ausgeglichenheit. Für die beruhigende Effekt spielen die pflanzenreiche und grüne Umgebung eine zentrale Rolle. Regelmäßige Aufenthalte im Wald begünstigen und fördern unsere Widerstandskraft.

Was sagt der Werteindex dazu? Das Hamburger Marktforschungsinstitut Kantar Deutschland, vertreten Jens Krüger und Jörg Wippermann schreiben 2018 dazu:

„ An der Spitze: Natur, Gesundheit, Familie
Bei den Top 3 des Werte-Index gibt es maßgebliche Veränderungen. Die ersten drei Plätze werden von den Werten Natur, Gesundheit und Familie belegt (2016: Ge- sundheit, Freiheit, Erfolg).

Der Wert Natur konnte den Aufwärtstrend über die vergangenen Jahre fortsetzen und steigt aktuell vom vierten auf den ersten Platz auf. Am häufigsten dabei sind Beiträge, die sich der Ursprünglichkeit der Natur widmen. Wie bereits in der Vergangenheit wird die Natur als Quelle für Seelenfrieden und Kraft beschrieben.“

Werte-Index 2018 – Management Summary
Waldbaden und Gesundheit

Dies erklärt auch weshalb das Thema Wald solch einen Zuspruch erhält. Waldbaden und Gesundheit greift diesen Trend und die Sehnsucht der Menschen ebenfalls auf!

Der Wald als identitätsstiftende und zugehörigkeitsfördernde Umgebung

Wirkung auf das eigene Wohlbefinden 3:

Vielleicht kennen Sie auch das Gefühl in bestimmten Situationen in der Natur ganz stark zu spüren: „Ich bin ein Teil des großen Ganzen“. Der Wald bietet die Möglichkeit zu sich selbst zu kommen und sich besser kennenzulernen. Voraussetzung ist die achtsame und ungeteilte Aufmerksamkeit für die eigenen Wahrnehmungen, Gefühle und Gedanken. Bei sich selbst ankommen und sich wieder als Teil eines größeren Ganzen erleben zu können ist ein intensiver Moment. Damit einher geht oftmals Dankbarkeit für das eigene Leben und für die gegebenen Möglichkeiten. Wo komme ich her und wo gehe ich hin? Zwei zentrale Fragen, die sich im Wald ihren Weg bahnen können.

Die Wirkung des Waldes auf die eigene Gesundheit:

Gesundheitliche Wirkung auf das psychovegetative Nerven- und das Herz-Kreislauf System

Wirkung auf die eigene Gesundheit 1:

Als wir angefangen haben tiefer in das Thema Waldbaden einzusteigen, wurde schnell deutlich, wie stark die Wirkung der Natur und explizit des Waldes auf unsere Gesundheit ist. Vielfältige Forschungen bestätigen diesen Aspekt. Konkret wird z.B. die unmittelbare Wirkung auf die parasympathischen Aktivitäten (Verbesserung unserer Regenerations- und Erholungsfähigkeit) und damit einhergehend die Verbesserung unserer psychovegetativen Parameter beschrieben. Dazu gehören z.B. Blutdruck, Pulsrate und Cortisolspiegel. Der sympathische Teil unseres Nervensystems (zuständig für eine erhöhte Leistungsbereitschaft) beruhigt sich im Wald eher. So senkt sich unser Energieverbrauch. Das verbesserte Gleichgewicht in Verbindung mit den hormonellen Prozessen, wirkt sich positiv auf unserer Herz-Kreislauffunktionen aus. Blutdruck und Herzfrequenz sinken und der Wach-Schlaf-Rhythmus verbessert sich. Somit kann sich durch Waldbaden ganz konkret Stress reduzieren bzw. die Entspannungs- und Regenerationsfähigkeit gesteigert werden.

Waldbaden und Gesundheit

Gesundheitliche Wirkung auf das Abwehr- bzw. Immunsystem und die sensorischen und motorischen Fähigkeiten

Wirkung auf die eigene Gesundheit 2:

Besonders in den letzten Jahren wurde die Forschung im Zusammenhang mit den biochemischen Prozessen der Vegetation im Wald intensiviert. So konnte gezeigt werden, dass die langsame und achtsame Bewegung im Wald verbunden diesen biochemischen Prozessen unser Immunsystem verbessern. Konkret bilden sich beim Waldbaden mehr Anti-Aging-Proteine, mehr Krebskillerzellen und mehr entzündungshemmende Stoffe. Zudem tragen die im Wald vorhandenen pflanzlichen Stoffe zum Schutz unserer Zellen bei. Nicht nur der japanische Waldmedizinforscher Qing Li hat dies durch Studien belegt.

Motorik und Sensorik

Die Langsamkeit und die Absichtslosigkeit (Bewegung ohne ein konkretes Ziel zu erreichen) beim Waldbaden fördern unsere Sinneswahrnehmung und damit verbessern sich unsere sensorischen Fähigkeiten. Durch konkrete Übungen wird die Achtsamkeit gefördert und die intensive Wahrnehmung unserer Sinne unterstützt . Die Bewegung auf eher weichem Untergrund trainiert schonend unseren Bewegungssystem.

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